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Die Welt des 3D-Drucks

Wie entsteht aus einer Idee ein echter Gegenstand? Dieser Frage ging der Informatikkurs des Jahrgangs 9 bei einer Exkursion in die Wissenswerkstatt Bielefeld nach. Organisiert von Frau Meyer-Olszanski erhielten die Schülerinnen und Schüler einen spannenden und praxisnahen Einblick in die Welt des 3D-Drucks und damit in eine Technologie, die Kreativität, Technik und Problemlösung miteinander verbindet.

Im Workshop wurde schnell klar: 3D-Druck ist mehr als nur ein technisches Verfahren. Die Jugendlichen lernten Schritt für Schritt den gesamten Prozess kennen: von der digitalen Modellierung über das sogenannte „Slicing“ bis hin zum fertigen Druck. Dabei konnten sie eigene Ideen direkt umsetzen und individuelle Namensschilder entwerfen und ausdrucken. Besonders spannend war zu sehen, wie aus einem digitalen Entwurf Schicht für Schicht ein greifbares Objekt entsteht.

Sebastian aus der 9a fasst den Ablauf begeistert zusammen:

 

„Der Prozess des 3D-Drucks folgt meistens diesen drei Schritten: Modellierung, Slicing und der Druckvorgang. Wir haben eigene Namensschilder erstellt und anschließend gedruckt.“

Auch die Schülerin Isabeau aus er 9a zeigte sich beeindruckt vom Workshop. Sie nutzte die Gelegenheit, um zu erforschen, wie unterschiedliche Einstellungen die Druckzeit beeinflussen, und probierte verschiedene Varianten direkt praktisch aus.

Frau Butzek hob besonders die Lernbereitschaft der Schülerinnen und Schüler hervor: „Ich bin überrascht, wie schnell unsere Schülerinnen und Schüler lernen und welche Fähigkeiten sie schon in so jungen Jahren mitbringen. Diese sollten unbedingt weiter gefördert werden.“

Nach dem spannenden Workshop folgte ein gemütlicher Ausklang in der Eisdiele. Bei herrlichem Sonnenschein und guter Stimmung führten wir die Evaluation des Erlernten durch. Ein gelungener Moment, um den erlebnisreichen Tag gemeinsam ausklingen zu lassen. Die Schülerinnen und Schüler bedanken sich herzlich bei Frau Meyer-Olszanski für die gute Organisation des lehrreichen Tages und die Einladung in die Eisdiele.

Die Exkursion machte deutlich, wie spannend Informatik sein kann: kreativ, praktisch und zukunftsorientiert. Gleichzeitig erhielten die Schülerinnen und Schüler wichtige Einblicke in technische Berufsfelder und mögliche Zukunftsperspektiven.

Am Ende blieb vor allem eines bei allen Beteiligten hängen: Technik ist nicht nur etwas zum Zuschauen. Sie wird dann besonders spannend, wenn man selbst aktiv werden darf und eigene Ideen Wirklichkeit werden.

 

Danke für den gelungenen Ausflug, der Lust auf mehr macht!

 

Text: Sebastian, 9a und Frau Butzek